Abonnenteninkasso

Im Abonnenteninkasso geht es um den Einzug offener Forderungen bzw. Rechnungsbeträge aus allen gängigen Formen des Abonnements (Abo). Häufig weisen Abos eine Mindestvertragslaufzeit auf, so dass eine gewisse Laufzeit und damit auch eine Bezahlung der Abonnementgebühren dadurch vorgegeben sind. Viele Abos verlängern sich automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. In der Praxis handelt es sich bei Abo-Rechnungen häufig um kleinere Rechnungsbeträge, die in Summe aber ebenso wie einige große Forderungen die Liquidität eines Unternehmens gefährden können.

Sowohl der Gläubiger als auch der Abonnent stehen in einer engen, aber auch fragilen Beziehung zueinander. Der Gläubiger möchte seine Leistung bezahlt wissen, aber den Abonnenten nicht gleichzeit verlieren. Der Abonnent möchte die Leistung aber auch weiterhin entgegen nehmen. Aus diesem Grund ist auch das Abonnenteninkasso für Inkassounternehmen ein Balanceakt zwischen erfolgreichem Forderungseinzug, Imagewahrung des Unternehmens und Halten der Kundenbeziehung. Kaufmännisch betrachtet, ist die Neukundenwerbung verhältnismäßig teurer, so dass sich der Einsatz eines auf das Abonnenteninkasso spezialisiertes Inkassounternehmen lohnt. Diese Inkassounternehmen sind Profis auf ihrem Gebiet und kümmern sich darum, dass der Abonnent seine offene Rechnung begleicht, aber auch weiterhin – zumindest bis er eine gewisse Mahnstufe erreicht – Kunde des Unternehmens bleibt.