FAQ

Abonnement

Abonnement kurz auch Abo genannt. Darunter versteht man, dass man ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht nur einmal, sondern mehrfach - oftmals für einen festgelegten Zeitraum kostenpflichtig zu beziehen oder zu erwerben. Beispiele für eine typische Form eines Abo-Vertrags sind Zeitschriften, Bücher, Mitgliedschaften, Theaterkarten, Bustickets, Fernsehen (Pay-TV), Telefon-, Handy- oder auch Internetverträge, Stromverträge usw. Den Bezieher eines Abonnements nennt man Abonnent. Grundlegend nennt man eine derartige Geschäfts/Leistungsbeziehung zwischen dem Kunden und dem Anbieter auch Dauerschuldverhältnis. Der Schuldner ist bei einem Abo-Vertrag meistens der Abonnent. Es gibt verschiedene Formen eines Abos: Jahresabo, Halbjahresabo, Studentenabo, Miniabo, Prämienabo, Probeabo, Testabo, Monatsabo usw.

Abonnent

Als Abonnenten bezeichnet man den Bezieher eines Abonnements - kurz Abo genannt. Dieser hat durch den Abschluss eines Abo-Vertrags oftmals Vorteile in der Höhe der entgeltlichen Leistung. Der Bezug z.B. einer Zeitschrift kann im Abo günstiger sein als wenn man sich die Zeitschrift immer einzeln kauft. Zudem kommt diese bequem nach Hause und man braucht nicht jedes Mal zum Kiosk gehen.

Abonnenteninkasso

Beim Abonnenteninkasso kümmert sich ein Inkassounternehmen um die Einziehung und Realisierung offener Forderungen aus dem Abo-Bereich. Meistens sind dies Abonnement-Verträge, die seitens des Abonnenten nicht bezahlt werden. Hier muss das Inkassounternehmen mit besonderem Augenmerk auf das Halten der Kundenbeziehung vorgehen, um den Ausgleich der Forderung zu erwirken.

B2B Business to Business

Unter B2B Business to Business wird die geschäftliche Verbindung von zwei Unternehmen verstanden.Es gibt Inkassounternehmen, die sich auf das B2B-Inkasso fokussiert haben.

B2C Business to Consumer

Unter B2C Business to Consumer versteht man die geschäftliche Verbindung im E-Commerce-Sektor von Unternehmen und privaten Haushalten.

Bonitätsprüfung

Viele Unternehmen greifen nicht nur bei Neukunden, sondern auch bei Bestandskunden immer wieder auf den Einsatz von Bonitätsprüfungen zurück. Gerade im Bereich der Bonitätsauskünfte von Privatpersonen ist ein großer Bedarf, da die Zahlungsmoral viele Privatpersonen stark nachgelassen hat und darauf die Zahlungsausfallquote gestiegen ist. Mit Bonitätsprüfungen kann man sich einen ersten Eindruck über den Kunden machen und mittels Scorewert die Bonität einschätzen.

Debitorenmanagement

Das Debitorenmanagement wird von größeren Unternehmen häufig ebenso wie das Inkasso an ein Inkassounternehmen abgegeben. Das Debitorenmanagement umfasst die Bonitätsprüfung, die Rechnungsstellung und das Mahnwesen.

Forderungsmanagement

Das Forderungsmanagement beschäftigt sich mit allen Maßnahmen, die notwendig sind, um ausstehende Forderungen (Rechnungsbeträge) einzufordern. Ziel ist die Minimierung der Forderungsausfälle, um die Liquidität des Unternehmens zu gewährleisten.

Gläubiger

Im Schuldrecht bezeichnet man denjenigen als Gläubiger, der von einem anderen, dem Schuldner (Abonnent), eine Leistung fordern kann (§ 241 Abs. 1 Satz 1 BGB). Die Rechtsbeziehung zwischen Gläubiger und Schuldner wird als Schuldverhältnis benannt.

Inkasso

Unter dem Begriff des Inkassos versteht man den Einzug offener Forderungen meistens durch den Einsatz eines Inkassounternehmens oder eines Rechtsanwalts.

Inkassokosten

Unter Inkassokosten werden die Kosten eines Inkassounternehmens verstanden, die für die Bearbeitung der offenen Forderung entstehen. Voraussetzung für die Berechnung der Inkassokosten ist, dass der Schuldner in Verzug geraten ist (§286 BGB). Die Inkassokosten lehnen sich an das RVG-Gesetz an. Die Inkassokosten sind als Verzugsschaden vom Schuldner zu tragen.

Inkassounternehmen

Als ein Inkassounternehmen bezeichnet man ein Unternehmen, das für seine Mandanten (Gläubiger) die offenen Forderungen bei deren Schuldner realisiert und sich um den erfolgreichen Forderungseinzug kümmert. Meistens tritt ein Inkassounternehmen ein, wenn das Unternehmen selbst bereits eine Mahnung versendet hat und auch daraufhin vom Schuldner keine Reaktion erfolgt ist. Inkassounternehmen sind nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz registriert. Häufig wird ein Inkassounternehmen auch Inkassobüro genannt.

Inkassoverfahren

Inkassounternehmen führen das gesamte Inkassoverfahren für ihre Mandanten durch. Dieses kann aus der schriftlichen und telefonischen Korrespondenz bestehen. Auch ein persönlicher Kontakt ist möglich. Das Inkassoverfahren ist in unterschiedlichen Stufen aufgebaut. Nach Ende des außergerichtlichen Inkassoverfahrens folgt auf Wunsch des Mandanten das gerichtliche Inkassoverfahren.

Mahnbescheid

Mit dem Erlass des Mahnbescheids wird das gerichtliche Mahnverfahren gestartet. Der Gläubiger oder das beauftragte Inkassounternehmen kann den Mahnbescheid beim zuständigen Amtsgericht - am Wohnort des Schuldner beantragen. Der Schuldner hat zwei Wochen Zeit dem Mahnbescheid zu widersprechen. Widerspricht der Schuldner nicht, ist die nächste Stufe der Vollstreckungsbescheid.

Mahnwesen

Ist das Mahnwesen gut und klar strukturiert, zeigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Rechnung bezahlt wird. Unternehmen sollten Mahnfristen möglichst kurz halten, zur Not den Kunden auch mal anrufen und nachfragen und sich nicht scheuen, eine Mahnung zu versenden. Das Mahnwesen wird in verschiedenen Unternehmen auch von einem Inkassounternehmen durchgeführt.

Mengeninkasso

Man spricht immer dann von Mengeninkasso, wenn es sich um eine großere Anzahl offener Forderungen im Monat geht, die ein Unternehmen an ein Inkassounternehmen zur Bearbeitung übergibt. Nicht jedes Inkassounternehmen ist auf die Bearbeitung von Forderungen aus dem Mengeninkasso spezialisiert, haben demnach ganz unterschiedliche technische Ausstattungen und Abläufe. Es gibt z.B. Inkassounternehmen, deren Schwerpunkt die Bearbeitung von Einzelforderungen ist.

Schuldner

Im Abonnenteninkasso ist der Schuldner der Abonnent, der eine Leistung oder ein Produkt bezogen und nicht bezahlt hat.

Telefoninkasso

Nicht nur die schrifltiche Ansprache ist im Mahnverfahren wichtig, sondern auch der telefonische Kontakt (Telefoninkasso) trägt erfolgreich dazu bei, dass Forderungen beglichen werden. Am Telefon können direkt Zahlungsvereinbarungen getroffen und Fragen beantwortet werden, sodass die Bearbeitung einer Akte schneller erfolgen kann.

Überwachungsinkasso

Forderungen, die bereits gerichtlich tituliert worden sind und zum jetzigen Zeitpunkt durch die Einleitung der Zwangsvollstreckungsmaßnahmen nicht realisiert werden könnnen, können durch das Inkassounternehmen auf Wunsch des Mandanten in das Überachungsinkasso übernommen werden. Hier prüfen die Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen, ob sich die finanzielle Situation des Schuldner verändert hat und lösen ggf. eine neue Maßnahme z.B. Kontopfändung aus, um die Forderung für den Gläubiger zu realisieren.

Vollstreckungsbescheid

Der Vollstreckungsbescheid ist die Voraussetzung für die Einleitung der Maßnahmen der Zwangsvollstreckung wie Konto-, Lohn- und Mobiliarspfändung, wenn der Schuldner auch trotz Vollstreckungsbescheid die offene Forderung nicht bezahlt. Im gerichtlichen Mahnverfahren geht dem Vollstreckungsbescheid der Mahnbescheid voraus. Der Schuldner kann zwei Wochen nach Zustellung des Vollstreckungsbescheids Einspruch gegen diesen einlegen. Titulierte Forderungen verjähren erst nach 30 Jahren.